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Saturday, October 07, 2006

Alissa Jung - Promo Fotos

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Wednesday, October 04, 2006

Alissa Jung - SiB Trailer

Alissa Jung - Fotos "Click" Filmpremiere

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Monday, October 02, 2006

Alissa Jung - Interview (SUPERillu)

Alissa Jung

Zum Heiraten keine Zeit

Im Interview mit SUPERillu spricht der neue SAT.1-Star von »Schmetterlinge im Bauch« über Job, Liebe und Ehe.

Alissa, Sie sind Schauspielerin, Medizinstudentin und Mutter. Ist das nicht zu viel?
Sicherlich ist es manchmal schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber es gibt viele Mütter, die arbeiten. Nur weil ich in der Öffentlichkeit stehe, bin ich nichts Besonderes. Und ich habe Hilfe: Meine Kinder werden vormittags von einer Babysitterin betreut und dann ist mein Partner Jan zu Hause, weil er das »Frühstücksfernsehen« (SAT.1) moderiert. Für mich bleiben freie Nachmittage und das Wochenende, da verbringe ich so viel Zeit mit meinen Kindern wie möglich.
Wie reagieren Produzenten auf Schauspielerinnen mit Kindern?
„Hurra“ schreien die Produzenten nicht, sie fragen eher, wie man das alles organisieren will. Viele denken, es wäre ein Risiko, eine junge Mutter zu besetzen, doch ich bin ja nicht die einzige Frau mit kleinen Kindern, die ihren Job zuverlässig auf die Reihe kriegt.

Wie haben Sie Ihren Freund Jan kennengelernt?
Auf dem Leipziger Marktplatz gab es im Sommer ein Open-Air-Kino. Da war ich mit Freundinnen und er war auch da. Eine Freundin von mir kannte ihn und hat ihn gefragt, ob er uns nach Hause bringen würde. Und dann haben wir den Abend miteinander verbracht, viel gequatscht und uns verabredet ...

Sie haben bereits mit 18 Jahren ein Kind bekommen. Geplant?
Ich wollte immer jung Kinder bekommen, auch wenn 18 doch ziemlich früh war. Ich habe drei jüngere Geschwister, um die ich mich schon immer gekümmert habe. Meine jüngste Schwester war sechs, als mein Sohn geboren wurde. Ein fließender Übergang.

Sie lieben sich seit acht Jahren. Warum heiraten Sie nicht?
Warum sollten wir heiraten, wäre die Gegenfrage. Mit 18 habe ich mich zu jung gefühlt. Nur weil man ein Kind bekommt, muss man ja nicht gleich heiraten. Es hat ja auch so alles super geklappt. Danach war irgendwie nie wirklich Zeit zum Heiraten. Jetzt sind wir so lange zusammen, ohne geheiratet zu haben und es funktioniert so gut, dass ich auch ein bisschen abergläubisch bin und nichts daran ändern möchte. Ausschließen will ich die Ehe aber nicht.

(Source: super-illu.de, Katja Schäfer)

Alissa Jung - Fragebogen


Was machst du in deiner Freizeit? Was sind deine Hobbies?

Ich fotografiere und ich studiere Medizin.

Was war dein peinlichster Moment vor der Kamera?
Mein erster Drehtag. Da hab ich vor Aufregung 7x den Saft neben das Glas gekippt.

Wie sieht bei dir ein typischer Sonntag aus?
Es gibt keine typischen Sonntage, aber ich liebe es, über Flohmärkte zu schlendern.

Wurdest du schon von Fans erkannt? Was ist passiert?
Ältere Damen haken sich gern ungefragt bei mir ein... ;)

Dein erstes TV-Erlebnis (als Konsument)?
Ich durfte als Kind nur "Die Sendung mit der Maus" sehen. Dafür bin ich dankbar.

Was ist für dich das Besondere an "Schmetterlinge im Bauch"?
* Nelly ist zum Verlieben (chaotisch, liebenswert, witzig).
* Das Gewissen.
* Dass Liebe erzählt wird, wie sie ist:
Rosarot und schwer und nicht immer richtig.

Was bringt dich zum Lachen?
Lachen
Was kann dich auf die Palme bringen?
* Dass man als Spießer gilt, wenn man Nichtraucher ist.
* Wenn Menschen nicht mitdenken.

Ohne was gehst du nie aus dem Haus?
Immer gern ohne meine Schlüssel.

Was singst du unter der Dusche?
No need to Argue

Wofür würdest du dein Leben riskieren?
Für meine Kinder.

Kannst du kochen? Wenn ja, was?
Jeder, der behauptet, er kann nicht kochen, spinnt. Es gibt Kochbücher. Dann stellt man nen Topf auf den Herd, meistens zunächst mit Wasser und dann befolgt man das Rezept.

Was bedeutet für dich Erfolg?
Wenn meine Kinder aufrichtige und verantwortungsvolle Menschen werden.

Was gibt es bei dir zum Frühstück?
Joghurt, Müsli und Wasser

Modesünden? Was würdest du niemals anziehen?
Da gibt es viel! Buffalos, Pelzmäntel, Tussi-Mist

Wen oder was erträgst du nur mit Humor?
Nordic Walking

Was ist für dich das größte Unglück?
Dass es keinen Stand by-Modus für mein Gehirn gibt (z. B. beim Einschlafen) und dass so viele Gehirne ganztags im Stand by-Modus sind.

Welche Fehler entschuldigst du am ehesten?
Schönheitsfehler

Welche Eigenschaften schätzt du an einem Mann am meisten?
Wortakrobatik, Kreativität, innere Ruhe, sie dürfen sich selbst nicht in den Mittelpunkt der Welt stellen.

Welche Eigenschaften schätzt du an einer Frau am meisten?
Wortakrobatik, Kreativität, innere Ruhe, die Kraft, alles zusammen zu halten (Kinder, Familie, Beruf).

Deine Stärken?
Mein bisheriges Leben, vor allem meine Kindheit und meine Familie

Deine größte Schwäche?
Dass ich immer wieder überrascht bin, dass der Tag keine 27 Stunden hat.

Dein Lebensmotto?
Genug ist zu wenig.

Lieblingsspruch?
Du bist, was du isst.

Hast du ein Haustier?
Als Kind hatte ich ein Kaninchen und eine Katze, später dann schwarz-weiße Mäuse und kurzzeitig einen zugeflogenen Wellensittich.
Was ist dein größter Traum? Was wolltest du immer schon mal machen?
Die Welt bereisen.

(Source: Sat1 Sib)

Saturday, September 30, 2006

Alissa Jung - Vita

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Alissa Jung - Interview (QuotenMeter.de)

Sonntagsfragen an Alissa Jung

Am Montag startet die neue Sat.1-Telenovela «Schmetterlinge im Bauch». Hauptdarstellerin Alissa Jung bringt uns auf den letzten Stand der Dinge, verrät, wie sie die Premierenfolge schauen wird und erklärt, wie sie Beruf und Privatleben unten einen Hut kriegt.

Frau Jung, Sie treten in große Fußstapfen. Am 1. September wird Alexandra Neldel ihren letzten Auftritt in «Verliebt in Berlin» haben. Künftig gibt es in der Telenovela dann mit Tim Sander einen männlichen Hauptdarsteller. Ergo sind Sie dann die einzige Telenovela-Hauptdarstellerin in Sat.1 – in «Schmetterlinge im Bauch». Treten Sie somit in große Fußstapfen?
Ich sehe mich nicht als Nachfolgerin von Alexandra Neldel. Lisa Plenske ist eine tolle Figur, die alle lieben haben, auch ich. Es ist aber nicht so, dass ich jetzt die Fußstapfen von ihr ausfüllen müsste. Auch nicht jeder Moderator ist Nachfolger von Thomas Gottschalk.

Sie reihen sich aber nun in eine Riege von ganz bekannten weiblichen Gesichtern ein: Neben Alexandra Neldel zum Beispiel auch das der Janin Reinhardt oder Henriette Richter-Röhl. Hatten Sie anfangs keine Bedenken?
Nein – ich denke, ich mach meinen Job ordentlich. Wenn das nicht so wäre, würde ich nicht in dem Geschäft arbeiten, dafür bin ich auch zu perfektionistisch. Bedenken habe ich deswegen überhaupt keine. Aber ganz ehrlich: Ich vergleiche mich auch nicht mit anderen. Warum soll ich mich denn unter Druck setzen? Was natürlich vorhanden ist, ist ein gesunder Respekt, der jetzt so kurz vor der ersten Ausstrahlung noch ein bisschen wächst. Wir sind schon ungemein gespannt auf das Feedback der Zuschauer am Montagabend.

Wissen Sie schon wo und wie Sie die ersten beiden Folgen der Telenovela schauen werden?
Ja, wir werden mit dem ganzen Team eine kleine Feier machen und die Premiere angucken. Da freue ich mich schon sehr drauf.

Jetzt gibt es Menschen, die 18 Monate lang «Verliebt in Berlin» geschaut haben und dem Finale entgegenfiebern. Die fragen sich natürlich: Warum soll ich bei «Schmetterlinge im Bauch» einsteigen, was ist anders als bei Alexandra Neldel und Co.?
Wir sind in einigen Punkten schon anders: Wir haben zwei Hauptdarsteller – Nils und Nelly –, die eine Parallelgeschichte haben werden. Es ist nicht die typische Story, in der sich das arme, hässliche Mädchen in den reichen, bildhübschen Mann verliebt. Wir erzählen eine Geschichte, die wirklich jedem Menschen auf der Welt passieren kann. So in der Art wie «Harry & Sally», was ich wirklich sehr süß finde. Da gibt es zwei Menschen, die total gut zusammenpassen, die selber aber nicht merken, dass sie nicht nur freundschaftlich harmonieren, sondern auch als Paar gut funktionieren würden. Irgendwie haben beide immer so viel mit sich selbst zu tun, dass niemand den ersten Schritt macht.
Ein anderer Punkt ist, dass «Schmetterlinge im Bauch» eine große Natürlichkeit hat, die sich nicht nur durch die Spielweise und Story zieht, sondern auch durch die Deko. Ich finde, dass alles wahnsinning echt aussieht. Es gibt aber noch etwas, das uns von anderen Formaten unterscheidet: Wir sind sehr humorvoll – jetzt nicht im Stil einer Sitcom, wir arbeiten vielmehr mit Alltagskomik. Ich denke, dass das die Geschichte zusätzlich auflockert.

Insgesamt muss ich sagen: Ich kann «Schmetterlinge im Bauch» nur empfehlen. (lacht)

Sie spielen die Nelly Heldmann – beschreiben Sie die Hauptfigur doch einmal.
Nelly ist chaotisch, aber eher auf der liebenswerten Schiene. Sie ist nicht chaotisch, weil sie dumm ist, oder alles nicht gebacken kriegt, sondern weil sie immer viel zu viel auf einmal möchte. Dadurch stolpert sie dem Leben ein bisschen hinterher. Dabei hat sie aber eine ganz offene und herzliche Art und sieht eigentlich alles unglaublich positiv. Getreu dem Motto: Egal wie tief ich im Mist drin sitze, ich gucke oben raus und lache. Das macht meine Arbeit als Schauspielerin auch so interessant: Nelly lebt ihre Gefühle sehr intensiv.

Bei «Schmetterlinge im Bauch» gibt es auch etwas, was es bislang noch nie in einer Telenovela gab – das „Nelly-Gewissen“. Was kann man darunter verstehen?
Das „Nelly-Gewissen“ finde ich total schön, weil es etwas Neues und Einzigartiges ist. Es handelt sich um Nellys Gewissen, das aus ihr als Mensch heraustritt. Das bedeutet, dass ich die Szene zunächst ganz normal drehe – nur mit dem Unterschied, dass ich eben keinen Ansprechpartner habe, wenn ich mit meinem Gewissen spreche. Vor einem Green-Screen spiele ich die Szene dann noch mal und dort, wo Nelly stehen würde, hängt ein Tennisball, den ich anspiele.

Nelly will am Anfang der Serie eigentlich heiraten, erwischt ihren Verlobten dann aber kurz vor der Trauung im Auto mit einer anderen. Ich gehe davon aus, dass es bei Ihnen noch nicht so extrem war, aber: Sind Sie auch schon einmal betrogen worden?
Nein, Gott sei Dank noch nicht. Also nicht, dass ich es wüsste zumindest (lacht).

Ist es Ihnen dann schwer gefallen, diese Enttäuschung realistisch herüberzubringen?
Eigentlich nicht. Man muss auch nicht drogenabhängig sein, um einen Junkie zu spielen. Wenn man Phantasie und Gefühle hat – beides sollte man als Schauspieler haben – dann kann man sehr gut nachempfinden, wie sich jemand in einer solchen Situation fühlen muss.

Nelly entscheidet vieles aus dem Bauch heraus – ohne viel darüber nachzudenken. Auch die Entscheidung ihrem Liebsten zurück eine überzubraten und dann einfach – mir nichts, dir nichts – nach Berlin zu rasen, kommt ja relativ spontan. Sind Sie auch ein Bauchmensch?
Ich bin nicht so extrem wie Nelly. Ich höre zwar auch auf meinen Bauch, handle aber auch ganz rational. Nellys Bauch sagt, mach das so und das tut sie dann auch – und muss später aber oft feststellen, dass es nicht das Richtige war. Das passiert mir nicht so oft, weil ich eben doch noch kurz nachdenke, bevor ich handle. Aber es ist lustig, dass mein Bauch doch schon häufig Recht hatte.

Raphael Vogt stand schon sehr früh als männliche Hauptrolle fest – das heißt, sie konnten sich von Anfang an auf ihn einstellen. Macht die Arbeit mit ihm Spaß?
Es macht wahnsinnig viel Spaß. Ich war wirklich sehr glücklich, als wir zum ersten Mal miteinander gedreht haben und es super funktioniert hat. Er ist ein toller Schauspieler mit einer großen Natürlichkeit. Man weiß ja im vorhinein nie genau, wie der andere jetzt spielt und aus «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» kannte ich ihn nicht. Ich muss sogar gestehen, dass ich nicht mal sein Gesicht kannte (lacht).

Privat sind Sie mit Jan Hahn zusammen, der das «Sat.1 Frühstücksfernsehen» moderiert. Das stelle ich mir jetzt ein bisschen schwierig vor, denn er geht wahrscheinlich früh ins Bett, während Sie lange drehen?!
Es ist nicht ganz so schlimm, wir sehen uns abends schon noch. Als wir uns kennen gelernt haben, hat er eine Morning-Show im Radio moderiert und anschließend das «Frühstücksfernsehen» - einen Jan Hahn, der unter der Woche lange schläft, kenne ich also gar nicht und deswegen ist das auch völlig in Ordnung. Wir haben das Wochenende und auch die Abende und das ist okay so. Außerdem habe ich in der Woche mindestens einen Nachmittag frei, und am Montag, dem Probentag, bin ich auch immer ein bisschen früher zu Hause – so kann ich mich auch gut um die Kleinen kümmern.

Wie kommen Ihre zwei Kinder damit zurecht, dass die Mama nicht den ganzen Tag zu Hause ist?
So bewusst können Kinder das ja noch nicht reflektieren. Natürlich ist es eine Umstellung, wenn man vorher sehr viel zu Hause war. Wir kriegen das aber gut hin, weil Jan ja ab Mittag immer da ist – deswegen ist das jetzt keine so große Veränderung für die beiden. Außerdem haben wir am Vormittag eine richtig gute Babysitterin, die ihre Sache super macht. Also keine Sorge: Den Kindern geht es gut.

Wenn Sie sich jetzt alle Rollen von «Schmetterlinge im Bauch» vorstellen. Welche gefällt Ihnen denn am Besten, wenn wir Nelly Heldmann mal außen vor lassen?
Oh, das ist wirklich schwierig. Es gibt so viele tolle Rollen. Ich glaube, ich kann mich da gar nicht auf eine Rolle festlegen. Ich mag die beiden Schwestern von Nils, weil sie frischen Wind reinbringen. Auch Nellys verrückte Mutter ist witzig. Und die intrigante Figur von Volker Möllenkamp ist eine tolle Rolle für einen Schauspieler. Alle Rollen haben ihren Reiz, weil sie alle ein gutes Profil haben. Daher haben auch alle soviel Spaß beim Drehen.

Sie haben schon mal in einer Serie mitgespielt – und zwar in der ARD-Serie «In aller Freundschaft». Vermissen sie die Kollegen von da oder gibt es vielleicht noch Kontakte?
Das ist schon relativ lange her. Ich war von 1998 bis 2001 dabei, das heißt, mein letzter Drehtag war vor fünf Jahren. Es wäre jetzt falsch, zu sagen, dass ich meine damaligen Kollegen vermisse. Anfangs war das durchaus der Fall, aber inzwischen hat sich das gelegt. Kontakt habe ich schon noch zu manchen Kollegen – und jetzt sogar wieder täglich: Lustigerweise ist die Requisiteurin meines ersten Drehtags bei «In aller Freundschaft» jetzt auch hier bei «Schmetterlinge im Bauch» für die Requisite verantwortlich. Das war ein sehr freudiges Wiedersehen. Und Matthias Paul hat damals auch bei «In aller Freundschaft» mitgespielt.

Am Ende eines jeden Interviews stellen wir unseren Gesprächspartnern kurze und knappe Sonntagsfragen:
Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?
Meine Henkersmahlzeit wäre bei mir eher süß. Also Pudding, viel Obst, Lakritze und ganz viel Gummibärchen (lacht).

Welche CD sollte in keinem CD-Regal fehlen?
Wenn ich nur von mir ausgehe, würde ich „Wir sind Helden“ sagen und momentan ganz wichtig: Jack Johnson.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich kann momentan wenig Fernsehen gucken. Früher habe ich regelmäßig «Sex and the City» gesehen und auch «Edel & Stark» selten verpasst.

Wohin würden Sie jetzt gerne in den Urlaub fahren?
Am liebsten würde ich eine ganze Weltreise machen. Besonders gerne auch in die Toskana, weil meine Familie dort gerade ist. Allgemein möchte ich wahnsinnig gerne mal nach Indien, nach China, nach Afrika, Australien. Eigentlich möchte ich noch überall hin.

Wovor haben Sie Angst?
Angst ist ein großer Begriff. Ich bin eigentlich kein ängstlicher Mensch.

Auch nicht vor Spinnen?
Nein, das habe ich mir abgewöhnt, als mich Jungs in der Grundschule immer mit Spinnen geärgert haben (lacht). Aber natürlich ist es unheimlich, wenn man gerade einen Gruselfilm gesehen hat und dann ist es ganz dunkel in der Wohnung – dann kriege ich auch schon mal Angst.

Liebe Frau Jung, wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Start und gute Quoten für die neue Telenovela.

Alissa Jung - Mini Bio (Prisma)


Sie wurde bei einer Aufführung der Jugendgruppe des Schauspielhauses Leipzig für die Serie "ln aller Freundschaft" (1998-2005) entdeckt: Alissa Jung. Die 1981 im westfälischen Münster geborene Alissa schloss ihre Schullaufbahn mit dem Abitur in Leipzig ab. Für die Zukunft plant die Seriendarstellerin eine fundierte Schauspielausbildung.
Doch auch auf den Brettern, die die Welt bedeuten, hat man die Nachwuchsschauspielerin mit dem charmanten Lächeln schon gesehen: So sah man sie etwa als Desdemona in dem Stück "Gelb" (1999/2000) des Leipziger Schauspielhauses. Dort spielte sie auch die Alcest in "Die Mitschuldigen" (1999) und die "Antigone" (1997). Außerdem stand Alissa 2000 in Episodenrollen für verschiedene Serien sowie für den Fantasyfilm "Küss mich, Frosch" vor der Kamera. 2001 spielte sie eine Hauptrolle in der Familienkomödie "Besuch aus Bangkok", 2002 folgte mit "Körner und Köter" erneut eine Rolle in einer Familienkomödie. Und auch in der folgenden gleichnamigen TV-Serie (2003) verkörperte sie die junge Larissa Körner. Im gleichen Jahr sah man sie unter anderdem auch in einer Episode der Krimiserie "SOKO Leipzig". Seit 2006 ist Alissa Jung auch in der Hauptrolle der Telenovela "Schmetterlinge im Bauch" zu sehen.

Im Dezember 1999 wurde ihr Sohn Lenius geboren. Der Vater ihres Kindes ist der Radio-Moderator Jan Hahn. Alissa Jung ist sehr musikalisch - sie spielt Geige, Bratsche und Klavier) - und arbeitet seit 1995 auch als Snychronsprecherin.

Source: prisma-online.de

Alissa Jung - HQ Fotos

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Alissa Jung - Interview (Sat1)

"Große Entscheidungen treffe ich aus dem Bauch"
Das Interview mit Alissa Jung

Als Nelly Heldmann wird sie bis zum Finale der neuen Sat.1-Telenovela „Schmetterlinge im Bauch“ so manche Klippe meistern. Privat hat sie bislang alle Herausforderungen mit Bravour bestanden und einen vielseitigen Lebensweg beschritten: Alissa Jung spielte nicht nur jahrelang in TV-Serien wie „In aller Freundschaft“, sie studiert auch Medizin und ist zweifache Mutter. Ihr Lebenspartner und Vater ihrer beiden Kinder, knapp zwei und sechs Jahre alt, ist Sat.1-Moderator Jan Hahn (Jahrgang 1973). Beide lernten sich in Leipzig kennen und lieben, wo Alissas Vater Burkhard Jung seit Februar 2006 Oberbürgermeister ist.


Alissa, Du spielst Nelly in „Schmetterlinge im Bauch“, absolvierst Beauty-Shootings, gibst erste Interviews. Wie ist es, so eine Extraportion Aufmerksamkeit zu bekommen? Spürst Du eine größere Verantwortung als Besetzung der weiblichen Hauptrolle?

Eine Last verspüre ich überhaupt nicht. Ich freue mich darüber, dass ich diese Rolle bekommen habe, sie macht mir vieles leichter. In einer Nebenrolle muss man sich oft Details dazu denken, damit die Person und ihre Geschichte rund werden. Nellys Figur und Biographie sind so ausgefeilt, dass ich einfach drauflos spielen kann. Und das macht bisher riesigen Spaß.

Ein Blick auf Deine Biographie lässt den Schluss zu, dass Du eine Frau bist, die weiß, was sie will. Wie siehst Du Dich selbst?

Grundsätzlich weiß ich das schon. Manchmal passieren aber auch Dinge in meinem Leben, bei denen ich ins Grübeln komme. Da habe ich nicht immer den großen Plan, so wie Nelly. Nur ist sie noch viel chaotischer.

Was gefällt Dir an ihr?

Nelly entscheidet fast alles aus dem Bauch heraus. Sie ist überhaupt nicht berechnend. Sie weiß, was sie will, und das erfahren die anderen meistens auch sehr schnell.

Wie viel Bauchmensch bist Du?

Kleinigkeiten entscheide ich oft mit dem Verstand, grüble abends im Bett über viele Dinge, ehe ich einschlafen kann. Große Entscheidungen treffe ich dafür häufig aus dem Bauch heraus. Das war bei der Zusage für diese Rolle so und auch, als ich mit 18 schwanger war. Das war im wahrsten Sinne die wichtigste Bauchentscheidung meines Lebens – und sie war gut und richtig.

Welche Rolle spielten Deine beiden Kinder und Dein Partner bei der Zusage für die Rolle?

Als meine Chancen, Nelly spielen zu dürfen, ganz gut standen, habe ich nicht darüber nachgedacht, ob ich das körperlich und psychisch hinkriege, sondern, welche Konsequenzen es für meine Kinder und für Jan haben würde. Seine Unterstützung hatte ich zu 100 Prozent. Und da es sich um eine Telenovela, also eine abgeschlossene Geschichte in einem absehbaren Zeitraum handelt, kann ich damit leben, meine Kinder etwas seltener zu sehen. Ich habe einen Nachmittag pro Woche frei. Montags, am Probentag, sind wir auch nicht so lange im Studio, und das Wochenende ist sowieso für die Familie da. Außerdem kommt Jan schon mittags vom Frühstücksfernsehen nach Hause, und kann sich dann um die beiden kümmern. Die Zeit, die ich mit meinen Kindern habe, genieße ich dafür sehr bewusst.

Hat man schon einmal gezögert, Dir eine Rolle zu geben, weil Du zweifache Mutter bist?

Na klar. Caster oder Produzenten machen nicht gerade Luftsprünge, wenn sie hören, dass ich zwei kleine Kinder habe. Da sind viele noch ziemlich verspannt.
Wie war die Situation damals, als Du mit 18 Jahren schwanger wurdest?

Ich wollte immer jung Kinder bekommen, auch wenn 18 dann ziemlich früh war. Ich habe drei jüngere Geschwister, um die ich mich schon immer gekümmert habe. Meine jüngste Schwester war sechs, als mein Sohn geboren wurde. Da war der Übergang dann fließend. Wenn man die Älteste ist, übernimmt man automatisch Verantwortung. Abends hieß es von meinen Eltern: „Willst du den Tisch abräumen oder lieber deine Geschwister ins Bett bringen?“ Das habe ich dann immer vorgezogen.

Als du zehn warst, seid ihr aus einem Ort in der Nähe von Münster nach Leipzig gezogen. Wie war das, vom Westen in den Osten zu ziehen?

Der Ost-West-Unterschied war mir gar nicht so bewusst. Mit zehn achtet man einfach auf andere Sachen. Für mich war es ein Umzug vom Dorf in die Großstadt. Ich fand schnell tolle Freunde und habe mich gut eingelebt. Und ich hatte in der Großstadt die Chance, mit Kinderhörspielen und kleinen Theaterstücken in die Schauspielerei reinzuschnuppern.

Was war Dein allererstes Projekt?

An unserer Schule gab es eines Tages einen Aushang: „Suchen hochdeutsch sprechende Kinder für das Kindersprech- Ensemble des MDR“. Das hat mich sofort begeistert. Das erste Hörspiel hieß „Ritter Thomas und Burgfräulein Marie“. Ich spielte eine Schülerin, die im Klassenzimmer anfängt zu träumen, weil sie sich in einen Jungen verliebt hatte. In meinem Traum war ich das Burgfräulein und er der Ritter, alles sehr romantisch.

Du studierst nebenbei auch noch Medizin. Wie schaffst Du das?

Ich pausiere seit dem Physikum, will das Studium aber auf jeden Fall fortsetzen. Als mein Sohn in den Kindergarten kam, wollte ich etwas tun, das mich von der Schauspielerei unabhängig macht und mir eine neue Perspektive gibt. Ich bekam einen Platz in einem Reform-Studiengang an der Charité in Berlin. Wir arbeiten sofort in einer Arztpraxis mit und schnippeln nicht erst jahrelang an Leichen rum, ehe wir auf Patienten treffen und erschrecken: „Huch, der lebt ja!“

Brauchst Du die Vielseitigkeit und Abwechslung zu Deinem Glück?

Als Kind wollte ich immer Obstverkäuferin werden. Und so blöd das klingt, ich hätte nichts dagegen, mich mal ein halbes Jahr auf den Markt zu stellen und Obst zu verkaufen. In der Schulzeit ist man so vielseitig und so möchte ich auch immer bleiben. Ich habe ein Grundvertrauen in mir, das sagt: „Irgendwas klappt schon!“

Wie gehst Du mit dem Medieninteresse um, das auf Dich zukommen wird?

Entspannt. Dass sich die Medien für mich als Hauptdarstellerin von „Schmetterlinge im Bauch“ interessieren werden, ist normal. Aber Popularität ist nicht der Antrieb, hier mitzuspielen.
Wie würdest Du Nellys Ausgangssituation beschreiben? Wo setzt Du ihren „Punkt null“ fest?

Diesen Punkt setzt sie selbst, indem sie ins Auto steigt und auf die Autobahn Richtung Berlin abbiegt. Sie löscht ihre Festplatte und ordnet alles noch einmal neu. Sie lässt alles zurück: ihren Fast-Mann, ihren Job, ihre Wohnung, beste Freundinnen, Mutter etc. Sie ist schockiert darüber, was passiert ist, bezieht daraus aber auch die Kraft, es allen beweisen zu wollen.


Du bist schon mehrfach umgezogen. Was bedeuten für Dich solche „Neuanfänge“?

Sicher ist es einfacher, wenn man mit einer Familie im Hintergrund neu anfängt. Aber jede neue Stadt, fast jeder neue Kiez, ganz sicher jeder neue Job braucht immer eine Anlaufzeit. Die Freundinnen wohnen nicht um die Ecke, die neuen Kollegen bilden sich eine Meinung von dir und du von ihnen, die sich manchmal im Laufe der Zeit in die eine oder andere Richtung korrigiert. Bei Nelly fällt alles zusammen. Sie muss tatsächlich gute Nerven und Humor haben.

Wie sieht Nellys Verhältnis zu Nils aus?

Nils und Nelly sind anfangs so mit ihrem eigenen Leben beschäftigt, dass sie gar nicht an einen Traummann oder eine Traumfrau denken. Nellys Leben liegt komplett in Scherben, in Nils’ Leben tauchen auf einmal seine Schwestern auf, seine Hochzeit platzt. Sie sind sich grundsympathisch, durch ihre Stresssituation haben sie aber Scheuklappen auf. Die Zuschauer werden wesentlich früher erkennen, dass die beiden gut zusammenpassen könnten.

Was schätzt Nelly an Männern und worauf legst Du Wert?

Nelly ist ohne Vater aufgewachsen, ihre Mutter hat ihn verlassen, als sie noch klein war. Nelly sucht einen Mann, der ihr Halt geben kann, aber auch jemanden, der mit ihr in puncto Humor auf einer Wellenlänge liegt. Mark, der Pilot, ist charmant und witzig. An Nils schätzt sie, dass beide grundehrlich miteinander umgehen. Nachdem sie Jens so tief verletzt hat, braucht sie das ganz besonders. Nun zu mir. Auch wenn das fast alle Frauen sagen: Kreativität und Humor sind mir bei einem Mann sehr wichtig. Man muss auch mal etwas verquer denken dürfen. Ansonsten ist mir aufgefallen, dass alle meine Freunde blaue Augen hatten, egal, welche Haarfarbe. Vielleicht sollte es mich skeptisch mir selbst gegenüber machen, dass ich da so festgefahren bin.

Gibt es in Deinem Leben männliche beste Freunde, so wie Nils für Nelly?

Als Kind habe ich fast nur mit Jungs gespielt, aber jetzt bin ich sehr klassisch und habe beste Freundinnen, die mir auch sehr wichtig sind. Obwohl, mit meinem Bruder kann ich auch sehr gut reden ...

Source: sat1.de